Der Neue Friedhof

Auf dem Neuen Friedhof in Swinemünde an der ehemaligen Kaseburger Chaussee wurden vor acht Jahren auf einem separaten Gräberfeld ein paar Dutzend Grabsteine des ehemaligen deutschen Neuen Friedhofs wieder aufgestellt. Heute sind es bereits etwa 60 Grabsteine. Die Initiative ging von Dr. Józef Pluciński aus, dem damaligen (heute pensionierten) Direktor des Museums in S. Er fand hierzu polnische Sponsoren. Seine Argumentation: Wer Wert auf die Pflege der Gräber seiner im Ausland beerdigten Landsleute legt, muss auch im eigenen Land die Gräber von Menschen aus fremden Ländern pflegen.
Manche Gedenkstunde findet nun auf dem Neuen Friedhof statt.
Fotos oben: Pfarrer i.R. Simon hält auf dem Friedhof eine Andacht ab. Dr. Plucinsk am Denkmal für die getöteten Polen.
Unten: Pfarrer Simon und Dr. Plucinski im Gespräch. Der Alte Friedhof von Swinemünde wurde nach 1945 eingeebnet. Die Gedenktafel für die Opfer des Bombenangriffs auf Swinemünde vom 12.März 1945.

   

Fotos oben: Das Gräberfeld mit den deutschen Grabsteinen. Pfarrer Simon und Dr. Plucinski im Gespräch. Die Interessengemeinschaft Golm während eines Gedenkgottesdienstes.
Links: Die Tafel erinnert an die Opfer des Bombenangriffs vom 12.März 1945.
Unten: Blick auf den ehemaligen Alten Friedhof. Die Gedenkstätte für die polnischen Kriegsopfer. Gedenkgottesdienst auf dem Neuen Friedhof.